Kooperation Uni Regensburg/OTH

Pädagogisch-didaktisches Schulpraktikum 2017/18

Auch im Schuljahr 2017/18 wurden der Max-Josef-Grundschule vom Lehrstuhl für Schulpädagogik der Universität Regensburg wieder Studenten zur Ableistung ihres pädagogisch-didaktischen Schulpraktikums zugewiesen. Die Studenten müssen vor Beginn dieses Praktikums bereits das Modul Schulpädagogik an der Universität abgeschlossen haben und werden nun in insgesamt 150 Hospitationsstunden an die Anforderungen des Lehrerberufes herangeführt. Neben umfangreichen Beobachtungsaufgaben zum Lehrer- und Schülerverhalten müssen Unterrichtsstunden auf Grundlage eines Kriterienkatalogs analysiert werden. Die Praktikanten beschäftigen sich mit Gruppenprozessen und kooperativen Lernformen, außerdem müssen mehrere Unterrichtsstunden nach detaillierter Vorbereitung durchgeführt werden.

 Als Praktikumslehrkräfte begleiten Frau Deml und Frau Leitz das pädagogisch-didaktische Schulpraktikum.

 

Besuch in der Lernwerkstatt

lw2Lange hatte die Klasse 3a darauf gewartet, nun war es endlich soweit: Gemeinsam mit den Praktikantinnen des pädagogisch-didaktischen Schulpraktikums und Klassenlehrerin Heidrun Leitz machten sich die Kinder auf den Weg nach Regensburg, um in der Lernwerkstatt der Universität viele verschiedene Versuche zum Thema "Strom" durchzuführen. Nach einer einführenden Information über Sicherheitsvorkehrungen durften die Drittklässler Stromkreise bauen, leitende und nicht leitende Materialien erproben, Fehlerquellen suchen und vieles mehr.

Doch nicht nur die Experimente faszinierten die Kinder. Die kleinen Forscher erkundeten interessiert das riesige Universitätsgelände, bekamen die Gelegenheit einen Blick in einen großen Hörsaal zu werfen und stellten fest, dass man nicht unbedingt studieren muss, um an einer Universität zu arbeiten. Schließlich gibt es hier auch eine Pizzeria, eine Buchhandlung, einen See, Sportanlagen usw.

 

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Ein Lehrfilm für Studenten entsteht

film uniFilmaufnahmen der Universität Regensburg

UR an der Max –Josef - Schule

Inklusion und Mehrsprachigkeit partizipativ entwickeln -

Universitäre Lehrerbildung hautnah !

Zur Verbesserung der Ausbildung an deutschen Universitäten hat das Bundesministerium mit dem Projekt „IMpuLs“ die Universität Regensburg beauftragt und zum Ziel gesetzt, mit den Lehramtsstudierenden besonders den Umgang mit der Vielfalt der kindlichen Lernvorausetzungen im Klassenzimmer zu thematisieren. Gerade durch die aktuelle gesellschaftliche und politische Entwicklung und die damit verbundenen wachsenden Herausforderungen soll ein Projektteam der UR die angehenden Lehrkräfte durch den Einsatz vielfältiger Lern-und Anschauungsmaterialien aus der Praxis vorbereiten: Prof. Dr. Astrid Rank, Lehrstuhl für GS –Pädagogik, Prof. Dr. Hochholzer, Inhaber Professur DAZ, Dr. Nicole Ehrmann, Sonja Gerhardinger, Julia Heinisch und Anna Ritter. Am 21. September erreichte die MJS von diesem Projektteam die Anfrage, in unserem Hause einen Lehrfilm drehen zu dürfen. „Vorbehaltlich Ihrer Zustimmung möchten wir gerne Ihre Schule als Schule mit Erfahrung im Bereich Inklusion und Mehrsprachigkeit porträtieren und einen Einblick in Ihre Arbeitsweisen dokumentieren.“

Nach einem Vorgesprächstag mit Projektleiter, dem Filmteam der OTH, den beteiligten Lehrkräften und einer Raumbegehung des Beleuchters kam es dann am 09. Dezember 2016 zum Drehtag, dem nicht nur die beteiligten Kinder aufgeregt entgegensahen. Gedreht wurde von 8.00 bis 11.30 Uhr, es folgte noch ein 20-minütiges Gespräch mit den Lehrkräften und ein 1-stündiges Gespräch mit der Schulleitung über den „Umgang mit Heterogenität“an der MJS und „Möglichkeiten der Beschulung von ausländischen Kindern ohne Deutschkenntnisse“.

Gedreht wurde 1UE in einer „Vorkursgruppe“ mit 8 Kindergartenkindern ohne Deutschkenntnisse, 1 UE im Förderunterricht D einer 3.Jgst. mit hohem Ausländeranteil nach qualitativer Differenzierung und 1 UE Einzelinklusion einer Schülerin im Förderkurs Deutsch einer 2.Klasse.

Die Aufnahmen wurden dann in Form von mehreren Kurzfilmen für den Einsatz in der Lehrerbildung aufbereitet. Diese stehen ausschließlich den Dozentinnen und Dozenten der Regensburger Universität, die Lehrkräfte ausbilden, zur Verwendung in Ihren Lehrveranstaltungen zur Verfügung.

Die Universität Regensburg dankt der MJS für die freundliche Aufnahme des ganzen Teams, allen Kolleginnen für die wertvollen, professionellen Darbietungen am Drehtag. Aus der Fülle der methodisch wie didaktisch hoch anspruchsvollen Unterrichtsstunden fiel die Auswahl, auch aus wissenschaftlicher Sicht, beim Zusammenschnitt schwer.

Pädagogisch-didaktisches Schulpraktikum 2016/17


praktikanten

 

Unsere Studenten in diesem Schuljahr (von links nach rechts): Nina Liebl, Nicola Hoffmann, Lisa Winter, Irina Johann, Saskia Putzer, Florian Reindl