Schulleben

Musizieren mit Menschen von 3 bis 99

"I like the flowers, I like the daffodils..." schallte es aus dem Musiksaal. Hanna Überschaer aus dem Max-Reger-Gymnasium war zu Besuch gekommen. Sie untersucht aktuell im Rahmen ihres P-Seminars, mit welchen Möglichkeiten sich Menschen unterschiedlichen Alters, mit und ohne musikalischen Vorkenntnissen, zum gemeinsamen Musizieren motivieren lassen. Bei den Grundschülern bedarf es da keines großen Aufwandes. Mit höchster Konzentration folgten die Kinder Hannas Anweisungen und das Ergebnis am Stundenende konnte sich wahrlich hören lassen.

 

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Staatsanwältin zu Besuch

„Demokratie und Gesellschaft“ - mit diesem Lernbereich beschäftigte sich die Klasse 4a im Heimat- und Sachunterricht. Die Schülerinnen und Schüler machten sich Gedanken, wie das Zusammenleben vieler Menschen in einer Gemeinschaft möglichst problemlos funktionieren kann und erkannten, dass die Einhaltung vereinbarter Regeln dazu unbedingt notwendig ist. Aus eigener Erfahrung war ihnen jedoch bewusst, dass es sowohl bei Kindern also auch bei Erwachsenen immer wieder zu absichtlichen oder unabsichtlichen Regelüberschreitungen kommen kann.

„Sucht euch Hilfe, wenn ihr bei einem Problem allein nicht weiter wisst“, diesen Rat gab Frau Dr. Barbara Tutsch den Kindern mit auf den Weg. Die Staatsanwältin erklärte den Klassenkameraden ihres Sohnes Maximilian, wie der Staat das Zusammenleben der Menschen mit Gesetzen und Vorschriften regelt. An konkreten Beispielen zum Umgang mit dem Smartphone veranschaulichte Frau Tutsch, wie auch Kinder und Jugendliche mit dem Gesetz in Konflikt geraten können und mit Einsetzen der  Strafmündigkeit mit 14 Jahren auch dafür bestraft werden können.

Damit es gar nicht erst so weit kommt, gab die Staatsanwältin den Schülerinnen und Schülern eine „Anleitung“ zum verantwortungsbewussten Umgang mit WhatsApp mit auf den Weg und ermutigte die Kinder nochmals, bei Problemen oder unangenehmen Situationen sofort Hilfe bei den Eltern oder anderen Erwachsenen zu suchen.

 

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Eiszeit - Ice Age

Die Schüler der MJS haben wieder „Eiszeit“

Vielen Dank an unsere „Bewegungspatin“ Frau Rihm! Durch ihre Hilfe ist es jetzt auch den Anfängern nicht mehr zu glatt auf dem Eis.

 

   

DLRG-Senioren im Ehrenamt

Unterstützung der Lehrkräfte beim Schwimmunterricht an der Max-Josef-Schule

 

Viele jung gebliebene Senioren suchen nach der Beendigung ihres Berufslebens neue und interessante Aufgaben. In den meisten Fällen finden sie erfüllende Betätigungsfelder in den ihnen schon vertrauten Bereichen.

So sind auch in der Amberger DLRG, der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V., Mitglieder weiterhin aktiv. Sie unterstützen ihren Verein in seiner wichtigen sozialen Komponente, nämlich den Ertrinkungstod wirkungsvoll zu bekämpfen.

An der Max-Josef-Schule sind nun die beiden aktiven Lehrscheininhaber und seit Jahrzehnten im Schwimmunterricht versierten DLRG-Ausbilder Peter Gronde und Horst Kreuz im Einsatz. Sie helfen an den Freitagen ab acht Uhr beim Schwimmunterricht der Max-Josef Grundschüler mit.

Peter Gronde lehrt zusammen mit den zuständigen Lehrkräften bei den Nichtschwimmern die Wassergewöhnung und die Grundzüge des Schwimmens, während Horst Kreuz die weiterführende Förderung der unsicheren Schüler durchführt.

Die Arbeit mit den Kindern bereitet allen Freude und natürlich darf der Spaß dabei nicht fehlen. Das ehrenamtliche Engagement der Helfer kommt nicht von ungefähr: Allen gemeinsam ist das Bewusstsein um die Gefahr des Ertrinkens bei Kindern mit ungenügender Schwimmfähigkeit (oder später im Erwachsenenalter).

Bundesweit ertranken 2016 insgesamt 537 Menschen; in Bayern waren es 91.

DLRG003Die Ursachen: sinkende Schwimmfähigkeit der Kinder und Jugendlichen, 35 % sind schlechte Schwimmer. Zusätzliche Bäderschließungen sind verantwortlich, dass nur 25 % der Grundschulen keinen oder nur unzureichenden Zugang zu Schwimmbädern haben.

„Ein weiteres Manko liegt auch im nachlassenden Kümmern der Eltern, bei denen ja zunächst die Erziehungs- und Lehrpflichten für ihren Nachwuchs liegen“, so die DLRG.

Die Schulfamilie der Max-Josef-Schule dankt den ehrenamtlichen Helfern der DLRG für ihre unterstützenden Maßnahmen zur Bereicherung des Schwimmunterrichts. Ein besonderer Dank geht auch an Frau Siglinde Rihm, die schon seit Jahren den Schwimm- und Sportunterricht begleitet.

 

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Musizieren mit der Ukulele

Im Schuljahr 2016/17 wurde für die Max-Josef-Grundschule ein Klassensatz Ukulelen angeschafft. Herr Amberger sorgte mit handwerklichem Geschick für eine praktische Halterung an der Wand, sodass ein regelmäßiger Einsatz im Unterricht ohne großen Aufwand möglich ist.

Okulelen02Die Ukulele ist ein für Kinderhände besonders gut geeignetes, leicht zu erlernendes Musikinstrument, das sowohl zur einfachen Akkordbegleitung als auch zum Melodiespielen eingesetzt werden kann. Dem Lehrplan gemäß wird dabei kompetenzorientiert unterrichtet. Die Schüler erwerben musikalische Handlungskompetenz, indem sie ihre innere Vorstellung von Musik unter Anwendung der instrumentenspezifischen Spieltechnik hörbar und somit für andere zugänglich machen.

Durch die besondere Stimmung der Ukulele lässt sich mit zwei verschiedenen Griffen bereits eine Vielzahl an Liedern begleiten. Auch unterschiedliche Schlagtechniken können die Kinder rasch nachvollziehen, wenn dem Ukulelen-Lehrgang eine gezielte Rhythmusschulung vorangestellt wird.

Durch das regelmäßige gemeinsame Musizieren erwerben die Schülerinnen und Schüler zudem wichtige soziale und personale Kompetenzen, wie z.B. die Fähigkeit, sich in einer Gemeinschaft ein- und unterzuordnen, einander zuzuhören, sich konzentriert und anstrengungsbereit mit Musik zu beschäftigen, eigene Stärken und Schwächen realistisch einzuschätzen und daraus Selbstvertrauen zu gewinnen sowie die Freude am Präsentieren des Gelernten.

 

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