Eine Reise zurück in die Vergangenheit

Für die 2. Klassen stand der Besuch im Schulmuseum Sulzbach- Rosenberg an. Zuvor hatten wir uns im Sachunterricht mit dem Thema „Schule früher und heute“ näher beschäftigt. Wir waren schon ganz gespannt: Wie sah der Schulalltag früher denn aus?

schulmuseAls wir ankamen, mussten wir uns alle zuerst in ein altes Klassenzimmer setzen. Es gab eine strenge Sitzordnung: Mädchen links, Buben rechts. Auf unserem Stundenplan stand eine Unterrichtsstunde im Jahr 1875. Ganz schön anstrengend! Wir mussten ständig aufrecht sitzen und die Hände ordentlich auf den Tisch legen. Genau wie früher standen wir auf, sobald wir etwas sagen wollten und durften uns erst wieder setzen, wenn die Lehrerin es uns erlaubte. Wir passten sehr gut auf und trauten uns nicht zu schwätzen. Schüler früher bekamen nämlich dafür einen Rohrstock auf die Finger oder mussten auf einem Holzstück knien. Die peinlichste Strafe damals war wohl die Eselskappe. An dieser Mütze waren Glöckchen befestigt, die nicht klingeln durften. Deshalb hieß es: Unbedingt still halten! Zum Glück bekam niemand von uns eine dieser Strafen, das „Fräulein Lehrerin“ tat nur so. Besonders interessant war das Schreiben auf Schiefertafeln. Gar nicht so einfach, denn es gab keinen Bleistift und kein Papier!

Sogar während der Pause waren die Mädchen und Jungen getrennt und mussten auf verschiedenen Pausenhöfen spielen.

Nach der Pause wechselten wir das Klassenzimmer. Dort gab es sehr viel zu entdecken, z.B. Schlangen und Insekten in Gläsern, Vogelskelette oder gepresste Blätter und Blumen. Im ersten Stock konnten wir noch weitere Schulsachen von früher betrachten wie Schreibmaschinen, Schultaschen, Griffel, Bücher und vieles mehr.

Uns allen hat der Besuch im Schulmuseum gut gefallen, weil wir viel Neues über die Schule früher gelernt haben. Aber trotzdem sind wir sehr froh, heute in die Schule gehen zu dürfen. Denn mal ehrlich: Schule heute ist nicht entbehrlich!

Klasse 2a, b, c, d