Tiere des Waldes

Wolf03Im Rahmen des HSU Themas „Tiere des Waldes“ besuchte Jörg Berendes vom Landesverband Vogelschutz am 13. und 17.Oktober die dritten Klassen der Max-Josef-Schule Amberg.

Auf sehr kurzweilige und eindrucksvolle Art und Weise brachte der Naturschützer den Schülerinnen und Schülern kindgerechte Informationen über das Wildtier Wolf näher. Er schilderte dabei Lebensweise, Aussehen und Anpassung des Wolfes an seine Umwelt. Ein Vergleich zwischen dem Haustier Hund und dem Wildtier Wolf machte es für die Kinder nachvollziehbar, warum die erst kürzlich entlaufenen Wölfe im Nationalpark Bayrischer Wald dringend wieder eingefangen werden müssen. Diese stellen nämlich entgegen ihrer wilden Artgenossen eine Gefahr für den Menschen dar. Durch die tägliche Fütterung sind sie an den Menschen gewöhnt und haben keine Angst mehr vor ihm. 

 

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Eine Reise zurück in die Vergangenheit

Für die 2. Klassen stand der Besuch im Schulmuseum Sulzbach- Rosenberg an. Zuvor hatten wir uns im Sachunterricht mit dem Thema „Schule früher und heute“ näher beschäftigt. Wir waren schon ganz gespannt: Wie sah der Schulalltag früher denn aus?

schulmuseAls wir ankamen, mussten wir uns alle zuerst in ein altes Klassenzimmer setzen. Es gab eine strenge Sitzordnung: Mädchen links, Buben rechts. Auf unserem Stundenplan stand eine Unterrichtsstunde im Jahr 1875. Ganz schön anstrengend! Wir mussten ständig aufrecht sitzen und die Hände ordentlich auf den Tisch legen. Genau wie früher standen wir auf, sobald wir etwas sagen wollten und durften uns erst wieder setzen, wenn die Lehrerin es uns erlaubte. Wir passten sehr gut auf und trauten uns nicht zu schwätzen. Schüler früher bekamen nämlich dafür einen Rohrstock auf die Finger oder mussten auf einem Holzstück knien. Die peinlichste Strafe damals war wohl die Eselskappe. An dieser Mütze waren Glöckchen befestigt, die nicht klingeln durften. Deshalb hieß es: Unbedingt still halten! Zum Glück bekam niemand von uns eine dieser Strafen, das „Fräulein Lehrerin“ tat nur so. Besonders interessant war das Schreiben auf Schiefertafeln. Gar nicht so einfach, denn es gab keinen Bleistift und kein Papier!

Sogar während der Pause waren die Mädchen und Jungen getrennt und mussten auf verschiedenen Pausenhöfen spielen.

Nach der Pause wechselten wir das Klassenzimmer. Dort gab es sehr viel zu entdecken, z.B. Schlangen und Insekten in Gläsern, Vogelskelette oder gepresste Blätter und Blumen. Im ersten Stock konnten wir noch weitere Schulsachen von früher betrachten wie Schreibmaschinen, Schultaschen, Griffel, Bücher und vieles mehr.

Uns allen hat der Besuch im Schulmuseum gut gefallen, weil wir viel Neues über die Schule früher gelernt haben. Aber trotzdem sind wir sehr froh, heute in die Schule gehen zu dürfen. Denn mal ehrlich: Schule heute ist nicht entbehrlich!

Klasse 2a, b, c, d

Staatsanwältin zu Besuch

„Demokratie und Gesellschaft“ - mit diesem Lernbereich beschäftigte sich die Klasse 4a im Heimat- und Sachunterricht. Die Schülerinnen und Schüler machten sich Gedanken, wie das Zusammenleben vieler Menschen in einer Gemeinschaft möglichst problemlos funktionieren kann und erkannten, dass die Einhaltung vereinbarter Regeln dazu unbedingt notwendig ist. Aus eigener Erfahrung war ihnen jedoch bewusst, dass es sowohl bei Kindern also auch bei Erwachsenen immer wieder zu absichtlichen oder unabsichtlichen Regelüberschreitungen kommen kann.

„Sucht euch Hilfe, wenn ihr bei einem Problem allein nicht weiter wisst“, diesen Rat gab Frau Dr. Barbara Tutsch den Kindern mit auf den Weg. Die Staatsanwältin erklärte den Klassenkameraden ihres Sohnes Maximilian, wie der Staat das Zusammenleben der Menschen mit Gesetzen und Vorschriften regelt. An konkreten Beispielen zum Umgang mit dem Smartphone veranschaulichte Frau Tutsch, wie auch Kinder und Jugendliche mit dem Gesetz in Konflikt geraten können und mit Einsetzen der  Strafmündigkeit mit 14 Jahren auch dafür bestraft werden können.

Damit es gar nicht erst so weit kommt, gab die Staatsanwältin den Schülerinnen und Schülern eine „Anleitung“ zum verantwortungsbewussten Umgang mit WhatsApp mit auf den Weg und ermutigte die Kinder nochmals, bei Problemen oder unangenehmen Situationen sofort Hilfe bei den Eltern oder anderen Erwachsenen zu suchen.

 

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Besichtigung der Druckerei Flierl

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Passend zum Lehrplanbereich des Heimat- und Sachunterrichts „Arbeit, technische und kulturelle Entwicklung“ besichtigte die Klasse 3a die Druckerei Flierl im Gewerbegebiet Theuern.

Bereits im Eingangsbereich der Firma konnten die Schülerinnen und Schüler in einer Ausstellung historischer Druckmaschinen einen Einblick in die geschichtliche Entwicklung des Druckerhandwerkes von den Bleilettern Gutenbergs bis hin zum Einsatz modernster Computertechnik gewinnen.

Firmenchef Andreas Flierl erklärte den Drittklässlern, wie die technischen Erfindungen zu Arbeitserleichterungen führen, welche Möglichkeiten die Firma bietet, um ihre Mitarbeiter zu motivieren und welch großer Wert auf den Umweltschutz gelegt wird.

 

Nachdem Herr und Frau Flierl die kleinen Gäste mit einer Brotzeit verwöhnt hatten, durften die Kinder hautnah miterleben, wie aus einer Datei, die sie gemeinsam mit Frau Leitz im Unterricht erstellt hatten, in vielen einzelnen Arbeitsschritten 200 große Plakate gedruckt wurden, die die Klasse als Andenken mit nach Hause nehmen konnte.

 

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Musizieren mit Menschen von 3 bis 99

"I like the flowers, I like the daffodils..." schallte es aus dem Musiksaal. Hanna Überschaer aus dem Max-Reger-Gymnasium war zu Besuch gekommen. Sie untersucht aktuell im Rahmen ihres P-Seminars, mit welchen Möglichkeiten sich Menschen unterschiedlichen Alters, mit und ohne musikalischen Vorkenntnissen, zum gemeinsamen Musizieren motivieren lassen. Bei den Grundschülern bedarf es da keines großen Aufwandes. Mit höchster Konzentration folgten die Kinder Hannas Anweisungen und das Ergebnis am Stundenende konnte sich wahrlich hören lassen.

 

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Musik - Mensch - Zeit "Wolferl und Nannerl Mozart zu Besuch"


Mozart01Im Musikunterricht der Grundschule sollen die Kinder Informationen über musikalische Werke erhalten, berühmte Komponisten kennenlernen und Zusammenhänge zwischen deren Musik sowie der Zeit, in der sie lebten, herstellen. Außerdem soll es den Schülern ermöglicht werden, ein musikalisches Ensemble oder einen Musiker aus dem regionalen Bezugsraum zu erleben.

Passend zu diesen Lehrplaninhalten kamen Anna Maria Feldmeier-Zeidler und Wolfgang Herrneder an die Max-Josef-Schule und brachten den Kindern mit Klavier und Violine Ausschnitte aus Mozarts reicher Schaffenstätigkeit nahe. So ertönten unter anderem die "Kleine Nachtmusik" sowie die Arie des Papageno aus der Zauberflöte.

 

 

"Der berühmte Komponist Wolfgang Amadeus Mozart und seine Schwester waren bei uns in der Schule. Leider waren es nur Schauspieler!" (Johannes)

"Die beiden waren lustig und konnten gut auf ihren Instrumenten spielen." (Elisabeth)

"Die Kostüme haben mir gefallen. Sie haben so echt ausgeschaut." (Sara)

"Wolferl hat einen Schuh angeschnüffelt, weil es früher ja noch keinen Gummi gab und er solche Schuhe nicht gekannt hat." (Juli)

"Die beiden haben sich gezankt, weil Wolferl manchmal absichtlich ein bisschen falsch gespielt hat." (Jonas)

"Es war toll, dass wir mitsingen durften." (Shane)

Herzlichen Dank an die beiden Musikpädagogen des Max-Reger-Gymnasiums, die sich Zeit für unsere Drittklässler genommen haben!

 

 

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