Musizieren mit Menschen von 3 bis 99

"I like the flowers, I like the daffodils..." schallte es aus dem Musiksaal. Hanna Überschaer aus dem Max-Reger-Gymnasium war zu Besuch gekommen. Sie untersucht aktuell im Rahmen ihres P-Seminars, mit welchen Möglichkeiten sich Menschen unterschiedlichen Alters, mit und ohne musikalischen Vorkenntnissen, zum gemeinsamen Musizieren motivieren lassen. Bei den Grundschülern bedarf es da keines großen Aufwandes. Mit höchster Konzentration folgten die Kinder Hannas Anweisungen und das Ergebnis am Stundenende konnte sich wahrlich hören lassen.

 

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Musik - Mensch - Zeit "Wolferl und Nannerl Mozart zu Besuch"


Mozart01Im Musikunterricht der Grundschule sollen die Kinder Informationen über musikalische Werke erhalten, berühmte Komponisten kennenlernen und Zusammenhänge zwischen deren Musik sowie der Zeit, in der sie lebten, herstellen. Außerdem soll es den Schülern ermöglicht werden, ein musikalisches Ensemble oder einen Musiker aus dem regionalen Bezugsraum zu erleben.

Passend zu diesen Lehrplaninhalten kamen Anna Maria Feldmeier-Zeidler und Wolfgang Herrneder an die Max-Josef-Schule und brachten den Kindern mit Klavier und Violine Ausschnitte aus Mozarts reicher Schaffenstätigkeit nahe. So ertönten unter anderem die "Kleine Nachtmusik" sowie die Arie des Papageno aus der Zauberflöte.

 

 

"Der berühmte Komponist Wolfgang Amadeus Mozart und seine Schwester waren bei uns in der Schule. Leider waren es nur Schauspieler!" (Johannes)

"Die beiden waren lustig und konnten gut auf ihren Instrumenten spielen." (Elisabeth)

"Die Kostüme haben mir gefallen. Sie haben so echt ausgeschaut." (Sara)

"Wolferl hat einen Schuh angeschnüffelt, weil es früher ja noch keinen Gummi gab und er solche Schuhe nicht gekannt hat." (Juli)

"Die beiden haben sich gezankt, weil Wolferl manchmal absichtlich ein bisschen falsch gespielt hat." (Jonas)

"Es war toll, dass wir mitsingen durften." (Shane)

Herzlichen Dank an die beiden Musikpädagogen des Max-Reger-Gymnasiums, die sich Zeit für unsere Drittklässler genommen haben!

 

 

Salsation mit Tom Scheimer

Salsa und Sensation, das ist "Salsation".

Sara aus der 3. Klasse konnte ihren Papa Tom Scheimer dazu überreden, dieses Fitnessprogramm den Schülerinnen und Schülern der Max-Josef-Grundschule nahezubringen. Einfach cool!

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Stadtführung mit Frau Gerl

Frau Gerl 2Frau Gerl 1Über sieben Brücken musst du geh'n... diese Erfahrung machten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 3a, als sie sich auf den Weg machten, um die Amberger Innenstadt-Brücken zu erkunden.

Als kompetente Stadtführerin konnte dafür Frau Hedwig Gerl gewonnen werden. Sie erklärte den Mitschülern ihres Enkelsohnes Dominikus die Besonderheiten der Amberger Brücken. Die Schüler erfuhren, dass die Vils ursprünglich einem anderen Verlauf durch die Innenstadt gefolgt war. Wissenswertes über den Salz- und Eisenerzhandel, die Technik des Treidelns sowie die Gefahren des Hochwassers schlossen sich an.

Als besonderes Highlight durfte zum Abschluss der Stadtführung die Vils innerhalb der Stadtbrille überquert werden.

Besuch im Rathaus

Warum brauchen wir einen Bürgermeister und einen Stadtrat? Was macht ein Bürgermeister? Wie werden Entscheidungen getroffen? Wie läuft eine Stadtratssitzung ab?

Rathausbesuch2Mit all diesen Fragen beschäftigen sich die Schüler der 4. Klassen im Rahmen der politischen Bildung im Heimat- und Sachunterricht. Für die Kinder ist das ein schwieriges Thema. Wer also könnte ihnen die Zusammenhänge besser erklären als der Bürgermeister selbst.

Dazu durften die 4. Klassen ins Rathaus in den großen Sitzungssaal kommen und Herr Martin Preuß nahm sich extra viel Zeit für die Schüler.

Anschaulich erklärte er ihnen die Grundzüge gemeindlicher/städtischer Arbeit. Mit einem Quiz konnten die Schüler ihr schon erworbenes Wissen testen. Auch Herr Schrüfer brachte den Kindern die Arbeit der Stadt nahe. Ein Erlebnis war die Fragerunde, bei der die Schüler wie die Stadträte per Mikrofon ihre Fragen stellen konnten. Herr Preuß beantwortete alles mit großer Geduld und lud die Klassen am Ende noch zu einem kleinen Imbiss ein.

Stadtführung der 4. Klassen

Der beste Lernort ist die Realität. Unter diesem Motto machten sich die 4. Klassen auf, um Ambergs mittelalterliche Geschichte zu erkunden.

Herr Stock junior und senior und Frau Strobl führten die drei Klassen durch die Stadt.

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Viel Interessantes und Wissenswertes gab es da zu entdecken: Der Turm des Henkers mit der Hexe als Wetterfahne sorgte für leichtes Gruseln. Der Doggenhansel wirkt sehr wuchtig, wenn man direkt darunter steht. Gut kann man sich vorstellen, wie sich die Inhaftierten früher gefühlt hatten und wie die Geschosse von dort herunter ihr Ziel im feindlichen Lager fanden. Manchmal auch als „Knödel“! An der Stadtbrille wies Herr Stock auf einige Jahreszahlen hin, die man sonst nicht beachtet. Auch in der Martinskirche gab es viel Interessantes zu sehen. Sind Ihnen schon einmal die vielen Wappen der Stände aufgefallen? Oder das Grab hinter dem Altar?

Nach dieser Stadtführung konnten die Schüler bestimmt auch ihren Eltern das Ein oder Andere Neue über Ambergs Geschichte erzählen.

 

 

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