Musizieren mit der Ukulele

Im Schuljahr 2016/17 wurde für die Max-Josef-Grundschule ein Klassensatz Ukulelen angeschafft. Herr Amberger sorgte mit handwerklichem Geschick für eine praktische Halterung an der Wand, sodass ein regelmäßiger Einsatz im Unterricht ohne großen Aufwand möglich ist.

Okulelen02Die Ukulele ist ein für Kinderhände besonders gut geeignetes, leicht zu erlernendes Musikinstrument, das sowohl zur einfachen Akkordbegleitung als auch zum Melodiespielen eingesetzt werden kann. Dem Lehrplan gemäß wird dabei kompetenzorientiert unterrichtet. Die Schüler erwerben musikalische Handlungskompetenz, indem sie ihre innere Vorstellung von Musik unter Anwendung der instrumentenspezifischen Spieltechnik hörbar und somit für andere zugänglich machen.

Durch die besondere Stimmung der Ukulele lässt sich mit zwei verschiedenen Griffen bereits eine Vielzahl an Liedern begleiten. Auch unterschiedliche Schlagtechniken können die Kinder rasch nachvollziehen, wenn dem Ukulelen-Lehrgang eine gezielte Rhythmusschulung vorangestellt wird.

Durch das regelmäßige gemeinsame Musizieren erwerben die Schülerinnen und Schüler zudem wichtige soziale und personale Kompetenzen, wie z.B. die Fähigkeit, sich in einer Gemeinschaft ein- und unterzuordnen, einander zuzuhören, sich konzentriert und anstrengungsbereit mit Musik zu beschäftigen, eigene Stärken und Schwächen realistisch einzuschätzen und daraus Selbstvertrauen zu gewinnen sowie die Freude am Präsentieren des Gelernten.

 

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Jugendherberge vierte Klasse

Aufenthalt der vierten Klassen in der Jugendherberge Burg Trausnitz

 

AnkunftIm Oktober 2016 machten sich die drei vierten Klassen auf, um einige Tage in der Jugendherberge Burg Trausnitz zu verbringen.

Schon die Ankunft war ein Erlebnis. Schließlich war man in einer richtigen Burg untergebracht. Nach Zimmerverteilung und Mittagessen wartete ein erlebnisreiches Programm auf die Kinder. Mit Kerzen ziehen, Brot backen und einer Fackelwanderung konnten sich alle ins Mittelalter versetzt fühlen. Bei einer ausführlichen Burgführung erzählte Herr Babl Interessantes und Lustiges aus dieser Zeit. Der Höhepunkt war ein Ritteressen, das im Burgsaal stattfand. Bevor man eingelassen wurde, durfte man sich in mittelalterliche Gewänder kleiden. Brot backenDann wurden im stilvoll beleuchteten und dekorierten Saal mittelalterliche Speisen, wie Fleischpflanzerl, Gemüse, Würstchen, Brot usw. serviert. Gegessen wurde wie früher mit den Fingern. Nur ein Holzbrett und Tonbecher standen zur Verfügung. Die früher oft anschließend veranstalteten Turniere auf dem Kampfplatz wurden aber in Kämpfe beim Mensch-ärgere-dich-nicht und anderen Spielen verlagert.

Den Abschluss der intensiven Tage bildete eine Wanderung zur Talsperre und durch die Wälder der Umgebung. Alle waren sich einig: Das war eine richtig schöne Zeit, die lange in Erinnerung bleiben wird.

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